Kleiner Stößensee · 52° 30′ N · 13° 12′ O
Wander-Segler-Verein 1922 e.V. · Berlin-Spandau
Ein kleiner Verein
mit großer Familie.
Fahrtensegeln, Jugendarbeit und gelebte Kameradschaft am Nordhang der Stößenseebrücke — seit über hundert Jahren.
Wer wir sind
Abseits von Großstadtlärm, umgeben von Wasser und Wald.
Sobald man von der Heerstraße in den kleinen Waldweg abbiegt, fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Eine Autozufahrt zum Gelände gibt es nicht. Als das Clubhaus saniert wurde, kam jede Ladung Baumaterial per Arbeitsprahm über den See.
Gesegelt wird vor allem auf Fahrt, auf der Havel und im Sommer bis zur Ostsee. Sonnabends um elf steigen die Jüngsten in die clubeigenen Optimisten. Bei knapp 80 Mitgliedern kennt man sich, ist eben keine Nummer, und hilft sich gegenseitig, nicht nur beim Slippen der Boote.
Auf gut deutsch: Kameradschaft wird noch großgeschrieben.
Aus dem Vereinsportrait des WSV 22
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- No. 1 Mitglied werden Wie die Aufnahme abläuft, was sie kostet, und der Antrag zum Ausdrucken. Ein paar Liegeplätze sind noch frei.
- No. 2 Kinder & Jugend Ab 7 Jahren im Optimisten, sonnabends um elf. Erst vier Wochen schnuppern, dann entscheiden.
- No. 3 Gastlieger Durch den Stößensee, unter der Brücke durch (nur 13 Meter!), dann hart Backbord. Im Sommer ist meist ein Platz frei.
1922 bis heute
Zerstört im Krieg.
Mit einem einzigen Boot neu begonnen.
1943 trafen Brandbomben das Clubhaus, 1945 riss eine Luftmine einen Krater ins Ufer. Am 30. Januar 1949 gründeten zwölf Kameraden den Verein in einem Lokal in der Charlottenburger Leibnizstraße neu.
Die ganze Geschichte lesen- 1922Gründung am Seeschloss Pichelsberge
- 1929Erstes eigenes Clubhaus
- 1945Zerstörung im Krieg
- 1949Neugründung, zwölf Kameraden
- 2002Kauf des Geländes
- 2022Hundert Jahre WSV
Bild: Das Vereinsgelände nach den Luftangriffen, Frühjahr 1945. Aus dem Vereinsarchiv.