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Optimisten-Jollen auf dem kleinen Stößensee vor dem Vereinsgelände

Kleiner Stößensee · 52° 30′ N · 13° 12′ O

Wander-Segler-Verein 1922 e.V. · Berlin-Spandau

Ein kleiner Verein
mit großer Familie.

Fahrtensegeln, Jugendarbeit und gelebte Kameradschaft am Nordhang der Stößenseebrücke — seit über hundert Jahren.

Wer wir sind

Abseits von Großstadtlärm, umgeben von Wasser und Wald.

Sobald man von der Heerstraße in den kleinen Waldweg abbiegt, fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Eine Autozufahrt zum Gelände gibt es nicht. Als das Clubhaus saniert wurde, kam jede Ladung Baumaterial per Arbeitsprahm über den See.

Gesegelt wird vor allem auf Fahrt, auf der Havel und im Sommer bis zur Ostsee. Sonnabends um elf steigen die Jüngsten in die clubeigenen Optimisten. Bei knapp 80 Mitgliedern kennt man sich, ist eben keine Nummer, und hilft sich gegenseitig, nicht nur beim Slippen der Boote.

Mehr über den Verein →

Mitglieder auf dem hölzernen Gerüst der neuen Steganlage, um 1926
Die Steganlage entsteht, in Eigenbau, um 1926. Aus dem Vereinsarchiv.
Kinder der Jugendgruppe am Steg
Opti-Training am gleichen Ufer, heute.

Auf gut deutsch: Kameradschaft wird noch großgeschrieben.

Aus dem Vereinsportrait des WSV 22

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Das zerstörte Vereinsgelände mit Bombenkrater am Stößensee, Frühjahr 1945

1922 bis heute

Zerstört im Krieg.
Mit einem einzigen Boot neu begonnen.

1943 trafen Brandbomben das Clubhaus, 1945 riss eine Luftmine einen Krater ins Ufer. Am 30. Januar 1949 gründeten zwölf Kameraden den Verein in einem Lokal in der Charlottenburger Leibnizstraße neu.

Die ganze Geschichte lesen
  1. 1922Gründung am Seeschloss Pichelsberge
  2. 1929Erstes eigenes Clubhaus
  3. 1945Zerstörung im Krieg
  4. 1949Neugründung, zwölf Kameraden
  5. 2002Kauf des Geländes
  6. 2022Hundert Jahre WSV

Bild: Das Vereinsgelände nach den Luftangriffen, Frühjahr 1945. Aus dem Vereinsarchiv.